Die Klinik

Die Klinik für Neurochirurgie der Universität Mainz zählt zu den größten neurochirurgischen Kliniken in Deutschland.

Auf drei Normalstationen stehen 60 Patientenbetten zur Verfügung, des weiteren 10 Beatmungsbetten auf einer eigenen Intensivstation. In der Poliklinik finden an allen Werktagen neurochirurgische Allgemein- und Spezialsprechstunden statt. Pro Jahr werden hier über 5000 Patienten ambulant versorgt.

In unserer Operationsabteilung werden jedes Jahr über 1700 Operationen durchgeführt. Hierbei wird das gesamte neurochirurgische Krankheitsspektrum abgedeckt. Hierzu zählt unter anderem die Versorgung von Hirngefäßerkrankungen wie Aneurysmen oder Angiomen, von Tumoren des ZNS, der Schädelbasis und der Hypophyse. Wichtige Bereiche sind des weiteren die Kinderneurochirurgie, die Bandscheiben- bzw. Wirbelsäulenchirurgie und die funktionelle Neurochirurgie bei Epilepsie, Bewegungs- und Schmerzstörungen. Ein eigens gebildetes Team hat sich auf die Behandlung von peripheren Nerven spezialisiert und versorgt Patienten mit diesen Erkrankungen ambulant und operativ.

International bekannt wurde die Klinik für Neurochirurgie insbesondere durch die hier entwickelten und praktizierten minimal invasiven Operationsverfahren.

Die Betreuung der Patienten erfolgt durch ein internationales Team aus 25 Ärztinnen und Ärzten aus den Fachbereichen Neurochirurgie, Neurologie und Anästhesie, unterstützt durch Kranken- und OP-Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden.

Über die üblichen Dienstzeiten hinaus ist rund um die Uhr die Versorgung von Notfällen durch ein Team von Ärzten und OP-Schwestern/Pfleger sichergestellt.